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Sendemasten-Technik:
Wir wollen uns jedenfalls hier die Sendemasten-Technik kurz beschreiben.
Auswahl eines geeigneten Standortes: Dieser muss alle technischen,
betrieblichen und gesetzgeberischen Auflagen erfüllen. Die Zustimmung
der Nachbarn sollte eingeholt werden, eine rechtliche Verpflichtung dazu
meint man nicht haben.
Mietvertrag: Üblicherweise wird mit dem Grundstückseigentümer
und Hausbesitzer ein Mietvertrag zur Benutzung der Liegenschaft für
Sendeanlagen geschlossen. Meist wird ein neues Fundament am Boden gebaut
oder an einem Gebäude befestigt. Bei Sendemasten am Hausdach sind
eventuell Verstärkungen des Dachstuhls notwendig.
Die
Höhe des Sendemasts / Mobilfunkmasts / Handymasts: Die Höhe
des Masts wird von mehreren Parametern bestimmt. Ist der Mast zu hoch,
dann wird das Ortsbild massiv in Mitleidenschaft gezogen. Ist der Mast
zu niedrig, dann bekommen die unmittelbar angrenzenden Anrainer relativ
viel von der abgestrahlten Sendeleistung ab. Je nach der Höhe des
Sendemasts müssen dann die Sendeantennen eingerichtet werden. Falls
man einen Sendemasten für mehrere Technologien (GSM, DCS, UMTS, usw.)
oder für verschiedene Mobilfunkbetreiber verwenden möchte, so
ist ein gewisser Mindestabstand zwischen den Antennen einzuhalten und der
Sendemast ist entsprechend höher zu bauen. Die höchsten bekannten
Sendemasten sind bis zu 50 Meter hoch.
Sendeantennen: Der Sendemast strahlt nicht selbst, sondern nur
die Antennen am Sendemast. Bei kleinen Masten befinden sich die Antennen
immer am oberen Ende des Sendemasts. Bei großen Masten sind die Antennen
meist über den ganzen Masten verteilt. Starke Antennen können
bis zu 35 Kilometer "strahlen" bzw. "senden", je nachdem, wie man es bezeichnen
möchte.
Ergänzende Infos wie Studien und Grenzwerte unter www.schutz-vor-elektrosmog.at/gesundheit.htm
Autor: Mag. Robert Marschall, Dez. 2005