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Wohnen neben dem Handymasten

Bild: Und plötzlich war der Handymast vor der Nase; Ausblick von einer Dachbodenwohnung in WienLeben und überleben neben dem Handymast. Die Generelle Regel ist: Obere Stockwerke (Penthousewohnungen / Dachgeschoßausbauten) und Häuser mit "gutem" Ausblick sind mehr gefährdet als andere. Ebenso sind Standorte die näher zum Handymasten (Antennen = Strahlungsquellen) liegen mehr gefährdet, als weiter entfernt liegende. Ob Sie einen Handymast als "Nachbarn" haben erfahren Sie im Senderkataster, herausgegeben vom Forum Mobilkommunikation (=> Allgemeine Informationen zum Senderkataster).
Neuerdings hat sich das Problem der "upper class" (Wohnen im Penthaus, ausgebautes Dachgeschoss) in Zentrumslagen zum "Fußvolk" (Bewohner im Erdgeschoß und im 1 Stock) verlagert. Siehe nachfolgend: Mobilfunk auf der Hausfassade
 

Eine Ausnahme stellen die Sendeantennen dar, die direkt auf die Hausfassade - meist im 1. Stock - montiert werden. Diese sind aufgrund ihrer Kleinheit sehr unauffällig. Nichtdestoweniger wirkt sich die Strahlungsleistung stark auf die Fußgänger und die Bewohner der unteren Stockwerke aus, da diese Antennen auf der Hausfassade in ca. 2,5 bis 4 Meter Höhe - somit knapp über den Köpfen der Fußgänger - befestigt sind. Wir haben in der Wiener Innenstadt, am Linzer Hauptplatz und am Tullner Hauptplatz Werte zwischen 10.000 - über 20.000 µW/m2 gesmessen. In einem Schlafzimmer hinter so einer "Fassadenantenne" haben wir 6.000 µW/m2 gemessen !!!
 
 
1010 Wien, Graben 20
11. August 2006
4020 Linz (OÖ), Hauptplatz 15-16
22. November 2005
3430 Tulln (NÖ), Hauptplatz 7
4. Juli 2006

 
 

Bild: Wohnen neben dem HandymastEine hohe Wohnqualität ist Voraussetzung für eine hohe Lebensqualität. Zur Wohnqualität zählen neben der Ausstattung der Wohnung auch die Umweltfaktoren. Positiv auf die Wohnqualität wirken sich folgende Umweltfaktoren aus:
* Ruhe, wenig Lärm
* gute Luft
* wenig Erschütterungen (durch U-Bahn, Straßenbahn, Bus, LKW)
* wenig Strahlung im radioaktiven-, hochfrequenten- und niederfrequenten Bereich
* Parkplatz
* Öffentliche Verkehrsmittel in der Nähe
* liebe Nachbarn
 

sehr gutes HandmessgerätWie stelle ich die Strahlungsbelastung einer Wohnung fest?
Die Strahlungsbelastung einer Wohnung ist nur durch eine Messung feststellbar. Mit der Messung wird die Summe aller Strahlungsemissionen zu einem gewissen Zeitpunkt gemessen. Entweder man kauft sich ein eignes Messgerät oder man läßt sich eine Messung durchführen. Dauer ca. 1 Stunde für eine Wohnung oder ein Haus.
 

Wann sollte man eine Hochfrequenz-Messung durchführen?
* Messung der Strahlungsbelastung (Elektrosmog) vor dem Kauf einer Immobilie zB Haus, Eigentumswohnung, Betriebsgelände.
* Messung der Strahlungsbelastung (Elektrosmog) vor der Errichtung eines neuen Sendemasten bzw. neuer Sendeantennen. Dies könnte für eventuell später stattfindende Schadenersatzklagen gegen die Mobilfunkbetreiber ein wichtiges Beweismaterial darstellen.
* Messung der Strahlungsbelastung (Elektrosmog) in den verschiedenen Räumen einer Wohnung oder eines Hauses zur Feststellung der Unterschiede der Strahlungsbelastung.  Damit kann man feststellen, ob Abschirmungsmaßnahmen überhaupt notwendig sind. Die Messungen sind im Schlafzimmer und Kinderzimmer besonders empfehlenswert. Man kann beispielsweise das Bett umstellen und so die Strahlungsbelastung der Eltern und Kinder reduzieren.
* Messung vor und nach Abschirmungsmaßnahmen um festzustellen, ob diese den gewünschten Effekt der Reduzierung der Strahlungsbelastung erzielen. Nicht alle Materialen erfüllen den versprochenen Effekt. Mangelhafte Produkte sollten dem Produzenten zurückgegeben werden.
* Messungen der Strahlungsbelastung, wenn man sich in seiner eigenen Wohnung nicht mehr wohlfühlt und gar nicht weiß warum. Strahlung kann man nicht sehen, nicht hören und nicht riechen.

Abschirmungsmaßnahmen:
Die wesentlichsten Abschimungsmaßnahmen sind für
* Fenster => Elektrosmog-Schutzgitter (ähnlich einem Insektengitter), Folien, Vorhänge
* Wände => Grafitfarbe, Elektroschutzgewebe (Vorhänge aus einem speziellen Material)
* vor dem Haus: dichte Bäume und Hecken (je wasserhältiger, desto besser), Gitter

Wertverlust durch Sendemasten:
"Masten schrecken Käufer ab. 70 % der in einer Studie des Rings Deutscher Makler RDM befragten 600 Mitglieder gaben an, dass sich Sendemasten verkaufshemmend oder wertmindernd auf den benachbarten Immobilienbesitz auswirken. Dabei geht es um Wertverluste bis zu 50 % des Kaufpreises, wenn sich das Haus oder die Wohnung unter oder in unmittelbarer Nähe einer Sendeanlage befinden. Das könnte einen Schaden am Privat- und Volksvermögen in Milliardenhöhe bedeuten."
Qu.: Welt am Sonntag (21. April 2002)

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Literatur:
Es gibt zu diesem Thema "Wohnen neben dem Handymast" schon vielfältige Beiträge, speziell in Deutschland. Eine Broschüre wollen wir explizit erwähnen:
Dokumentierte Gesundheitsschäden unter dem Einfluss hochfrequenter elektromagnetischer Felder (Mobilfunkanlagen, DECT, WLAN, u.a.). Dabei haben Ärzte aus 500 mündlichen und schriftlichen Berichten 26 ausgewählt.
Die entscheidende Therapie ist: Beendigung der Exposition!

Herausgegeben von Dr. C. Waldmann-Selsam, Dr. U. Sänger von der Ärzteinitiative Bamberg
Bestellung bei Carola Flieger Krönersberg 12, D-96120 Bischberg,
Tel 0049-9503-505649, E-Mail: flieger-family@t-online.de
Kosten: 1 Euro

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Zeitungsartikel aus Israel Sept. 2006:

"200 Personen zerstörten eine Mobilfunkantenne
Shimon Ifargan, Maariv, 29. September 2006 - Übersetzung diagnose-funk

ISRAEL - Am 28. September entschieden 200 Personen aus der Nachbarschaft Neve Horesh in Dimona, ihre Gesundheit und das Gesetz in ihre Hände zu nehmen, und zerstörten eine Mobilfunkantenne. Zwei Wochen vorher fanden sie heraus, dass der Inhaber der Villa die Antenne für 1200 Dollar pro Monat auf seinem Dach installieren liess. ..."
Qu: www.diagnose-funk.ch
 

Ergänzende Infos über Gesundheit und Studien unter www.schutz-vor-elektrosmog.at/gesundheit.htm
Autor: Mag. Robert Marschall, Okt. 2006