Masten-&-Co
/
Sendemasten-Fotos-1 / Sendemasten-Photos-2
/ Sendemasten-Bilder-3 /
(Handymasten-Schule) / Handymasten-Wohnen
/ Handymasten-Kirche
/
Handymasten-Recht / Handymasten-Medien
/ Handymasten-Politiker /
Handymasten-Steuer / Handymasten-Hymne
/ SM-Technik / Handy-und-Mast
/
Handymasten-Tiere / Zwentendorf
/ Messungen /
Gesundheit
/ Abschirmungsprodukte / Impressum
Vorwort:
"Die Regierung Portugals ordnet als Reaktion auf die spanischen Krebsfälle
die
Abschaltung und Entfernung sämtlicher Mobilfunkantennen von
Schulen an."
Qu: Portugiesisches Bildungsministerium in 'Europa Press' (15. Februar
2002)
"Jede Schule in Großbritannien erhielt von der Britischen Regierung
die schriftliche
Empfehlung, sich mit dem verantwortlichen Betreiber in Verbindung
zu setzen, um
sicherzustellen, dass die Hauptstrahlrichtung von Mobilfunk-Antennen
nicht auf das
Schulgebäude fällt."
Qu.: The Times, London (27. Juli 2000)
+++
ORF Bürgeranwalt 9.1.2010: "Handymast auf Schuldach"
* Schulen verdienen Geld mit dem Vermieten des Schuldachs als Handymastenstandort
* Es wird der Fall des Gymnasium Blumenstraße in Bregenz behandelt.
* Wie kommt der Handymast aufs Schuldach? => Die Bundesschulen werden
von der Bundesimmobiliengesellschaft verwaltet und die schließt die
Verträge ab.
* Zustimmung des Schuldirektors muss vorliegen.
* Der Mobilfunkbetreiber bezahlt ca. 500 Euro im Monat. Die Schule
bekommt davon 25% also 125 Euro im Monat.
* Schuldirektor Mag. Klemens Voit: Das entscheidende Argument ist eigentlich,
dass wir hier an der Schule - das hat eben das Gutachten der Technischen
Universität Graz gezeigt, die eindeutig feststellt, wir sind eindeutig
unter den im städtischen Bereich üblichen Werten. Und das liegt
sicher daran, das wir den Handymast eben auf der Schule haben und nicht
in 100 Meter Entfernung und wir uns dadurch nicht in irgendeiner Hauptstrahlrichtung
befinden. (Anmerkung: Die Messwerte wurden aber nicht in der ORF-Sendung
bekannt gegeben.)
* Kritik des Elternvereins: Der Mobilfunkbetreiber wußte über
den Zeitpunkt der Messungen und bekam den Bericht vorab zur Begutachtung.
* Sprecher der Eltern: DI Robert Dünser
* Zuständig im Unterrichtsministerium ist Sektionschef Mag. Wolfgang
Stelzmüller: Auf 25 Bundesschulen in Österreich gibt es derzeit
Handymasten. Ob Handymasten gesundheitsschädlich sind oder nicht liegt
nicht in der Kompetenz des Unterrichtsministeriums. Kontakt: E-mail: wolfgang.stelzmueller@bmukk.gv.at
Telefon: 01-53120 3330
* Volksanwältin Mag. Therezija Stoistits: Über Handymasten
gibt es unzählige Beschwerden in der Volksanwaltschaft. Dass die Schulautonomie
so weit geht, dass man mit der Gesundheit der Kinder geradezu in fahrlässiger
Weise ein paar hundert Euro verdienen läßt, geht der Volksanwältin
entschieden zu weit. Man soll die Gefahr ausschließen indem die Handymasten
von den 26 Schulen einfach wegkommen. In anderen Ländern gibt es einen
höheren Schutz der betroffenen Bevölkerung. Das nächste
wäre, wenn wir jetzt auf Krankenhäuser Handymasten aufstellen.
* Mag. Maximilian Maier vom Lobbyingverein FMK der Mobilfunkbetreiber:
"Es geht keine Gefahr von Handymasten am Schuldach aus." Ob die Mobilfunkbranche
unbedingt auf Schulen Handymasten errichten muss wollte Mag. Maier nicht
beantworten.
Resümee der ORF-Sendung in Bezug auf Gablitz, NÖ:
* Es wurden keine Messergebnisse offen gelegt. Damit ist die ganze
Diskussion wenig wert.
* Die Volksanwältin Stoisits (Grüne) gab keine einzige Rechtsgrundlage
an, gegen die verstoßen worden sein könnte. D.h. die Vorgangsweise
den Handymast am Schuldach zu errichten dürfte rechtens gewesen sein.
* Es zeigte sich wieder einmal, dass der Fisch vom Kopf stinkt. Solange
im Parlament keine Gesetze beschlossen werden, die Strahlungsgrenzwerte
festlegen, solange wird es auch für die betroffene Bevölkerung
keinen Schutz geben. Bei diesem Thema haben die regierende SPÖ und
ÖVP bislang komplett versagt.
* Bei der Gablitzer Volksschule tritt genau der in der Sendung beschriebene
Fall ein, dass die Handymasten in ca 100 Meter Entfernung errichtet wurden
und so die Strahlungssituation wesentlich schlechter ist, als wenn die
Handymasten am Schuldach wären. Noch besser ist natürlich die
Handymasten im Wald und nicht im dicht besiedelten Wohngebiet zu errichten.
Link zur ORF-Sendung: Handymast am Schuldach
+++
Handymast bei der Rudolf-Steiner-Schule Salzburg wird verlegt
Seit mehr als acht Jahren kämpfen Schüler, Eltern und Lehrpersonal
der Rudolf-Steiner-Schule in Salzburg gegen einen Handymasten, der auf
einem Haus der Mobilkom gegenüber der Rudolf-Steiner-Schule liegt.
Mitte Oktober 2009 erzielte die Gemeindepolitk einen Durchbruch. Der
Mobilkom-Mast wird wegverlagert.
Mehr Infos => Salzburger
Nachrichten 23. Oktober 2009
+++
Bayern: Handynutzungsverbot bereits im nächsten Schuljahr 2006/2007
"Bayerns Kultusministerium will für das beschlossene Handy-Nutzungsverbot
an Schulen spätestens bis zum nächsten Schuljahr eine rechtliche
Grundlage schaffen. Derzeit liefen die Vorbereitungen dafür, sagte
Ministeriumssprecherin Lisa Hochmuth am Donnerstag."
Qu. APA 30.3.2006
Anmerkung: Ganz anders in Österreich. Da werden die Handymasten
auf den Schuldächern montiert (HTL Mödling, HBLA Biedermannsdorf
usw.), damit die Schüler einen besseren Empfang haben.
Frage: "Spinnen" nun die Bayern oder sind die Österreicher
die dummen?
PS: Beim nächsten PISA Test wissen wir mehr...
+++
Elternvereine fordern "Schule ohne Handy"
"Der Dachverband der Pflichtschul-Elternvereine forderte am Freitag
eine "Schule ohne Mobiltelefone". Grund dafür ist die jüngste
market-Umfrage, wonach Eltern das Handy als Schuldenfalle Nummer eins
sehen. Die Elternvertreter wollen zudem, dass Verbraucherbildung und
Konsumentenschutz fixer Bestandteil des Unterrichts werden. Das Sozialministerium
wies auf bestehende Hilfs-und Beratungsprojekte hin, Details sind unter
jugendinfo.at zu finden. Drei Viertel der 502 von market befragten Eltern
bezeichneten das Handy als "besonders große" oder "große Gefahr"
für eine Überschuldung. Zwei Drittel sorgen sich außerdem
über ein mögliches gesundheitliches Handyrisiko. 44 Prozent
können sich ein Handyverbot für unter 14-Jährige vorstellen."
Qu: DER STANDARD; Printausgabe, 24./25.9.2005
Anmerkung: Würde in den Schulen weniger mit dem Handy telefoniert werden, dann würden die Mobilfunkbetreiber auch nicht auf oder um die Schulen die Handymasten errichten. Handymasten werden nur dort errichtet, wo die einen große Kundennachfrage besteht.
+++
Zum Schulbeginn
Am 5. Sept. 2005 war Schulbeginn für 470.000 Kinder in Wien, Niederösterreich, Burgenland. Am 12. Sept. 2005 war Schulbeginn in für ca. 730.000 Kinder in Oberösterreich, Salzburg, Tirol, Vorarlberg, Steiermark, Kärnten. Dabei stellt sich für immer mehr Eltern die bange Frage: Wie viele neue Sendeanlagen gibt es auf der Schule meines Kindes? Betroffen sind alle Arten von Schultypen: Volksschulen, Hauptschulen, Gymnasien, BRG, HTL, HAS, HAK, HBLA, HLW, usw. Neuerdings werden die Sendeanlagen nicht nur auf und neben einer Schule erreichtet, sondern mittlerweile dürfte es bereits Sendeanlagen in Schulen geben. Mit W-LAN und DECT Stationen soll in "In-house" Versorgung der Schulen ermöglicht werden. Als absolut "cool" (in Wirklichkeit "hot" wegen der zusätzlichen Strahlungsenergie) gilt es, wenn "Lap-top" Klassen durch das Schulgebäude vagabundieren und dabei immer On"line" bleiben (eigentlich "On-air", da keine "Line" = "Kabel") .
+++
Offener Brief an den Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel und verschiedene Bundesminister vom 8.8.2005
S.g. Frau Bundesminister Gehrer!
Sie sind die derzeitige Unterrichtsministerin. Wie die letzte PISA-Studie
ergeben hat, sind Österreichs Schüler in ihrem Wissen in vielen
Bereichen im Vergleich zu anderen Ländern in den letzten Jahren deutlich
zurückgefallen. Gleichzeitig hat Österreich eine der höchsten
Mobilfunkpenetrationen, auch im Klassenzimmer. Auswirkungen von Mobilfunk
sind beispielsweise Konzentrations- und Gedächtnisstörungen sowie
Wortfindungsprobleme. Da das schlechte Abschneiden bei der PISA-Studie
nicht mit dem guten Ausbildungssystem des österreichischen Schulsystems
zu erklären ist, könnte die in Österreich hohe Mobilfunkstrahlung
aller elf bestehenden Mobilfunknetze in Kombination mit dem intensiven
Gebrauch von (Mikrowellen-)Handys durch Kinder die Ursache sein.
Werden sie in Zukunft die Verwendung von Mobilfunkgeräten in Schule
untersagen? Was werden Sie zur Aufklärung der Kinder und Jugendlichen
über die Gefahren von Mobilfunk im Unterricht vortragen lassen? Werden
in Zukunft weiterhin Handymasten auf Schulen errichtet werden können
(Z.B. HTL Mödling, HLW Biedermannsdorf? Welche Abschirmungsmaßnahmen
gegen Hochfrequenzstrahlung werden sie bei den Schulen errichten lassen?
Ergänzende Frage: Werden in Zukunft WLAN und DECT-Sendestationen in Schulgebäude eingebaut werden?
+++
Schulaktion:
Wenn Sie auf dem Schuldach oder in der Nähe der Schule eine Handymasten
oder zusätzliche Antennen entdeckt haben, dann senden Sie bitte ein
E-Mail mit einer kurzen Beschreibung des Ortes und der Sendeanlage an office@tricotel.at.
TriCoTel wird versuchen diesen Umstand rasch publik zu machen und für
Abhilfe zu sorgen.
+++
Schulprojekt BORG Bad Aussee erreicht 1. Platz (Juni 2005):
"Einen sensationellen Erfolg konnte das Schulprojekt „Wie gefährlich
ist KABELLOS?“, das mit dem naturwissenschaftlichen Zweig der siebenten
bzw. achten Klasse am Erzherzog Johann Gymnasium Bad Aussee durchgeführt
wurde, erzielen. Die Kommission des Umwelt- und Gesundheitsbildungsfonds
des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur und des
Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
verlieh dem Projekt unter der Leitung von Prof. Mag. Harald Gerstgrasser
neben österreichweit 96 eingereichten Projekten im Bereich für
Allgemeinbildende Höhere Schulen den ersten Platz!"
Zitat und Infos zum Projekt: Website
des BORG Bad Aussee
+++
Ministerium:
Im Bundesministerium für Gesundheit und Frauen gibt es seit kurzem
eine Stelle, die sich auch mit Mobilfunkfragen beschäftigt. Zuständig
ist:
Hr. Ministerialrat Dr. Wolfgang Ecker
Radetzkystrasse 2, 1030 Wien
Tel: 01 - 71 100 - 4206 bzw. Sekretariat 01 - 71
100 - 4602
Im Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur (BM:BWK)
dürfte
Fr. Sektionschef Mag. Heidrun Stromeyer zuständig
sein.
Minoritenplatz 6, 1014 Wien
Tel: 01-53120-2500 bzw Fax: 01-53120-81-2500
+++
Weiterführende Links und Reaktionen:
* Freeze on all phone masts near schools:
Sunday
Times Ireland Oct. 30 2005
* Schulportal mit dem Schulprojekt: "Umweltsorge Handy?": www.schule.at
* Amt
der Salzburger Landesregierung zum Thema: Schule & Handys, Handymasten,
Funk-LAN, DECT
* An den Grazer Schulen soll bald Funkstille herrschen: Artikel
in der Grazer Woche vom 27.10.05
* Frau Sektionschef Mag. Stromeyer vom Bundesministerium Bildung, Wissenschaft
und Kultur (BM:BWK): Antwortschreiben
vom 19.9.2005
* TriCoTel: Presseaussendung
vom 5. 9. 2005
* Wiener Ärztekammer warnt in ihrer
Presseaussendung
vom 5.8.2005: Kindern unter 16 Jahren sollten keine Handys benutzen.
* ÖVP- Niederösterreich : Presseinformation
vom 22.6.2005
* Schulforum Mobilfunk an der Rudolf-Steiner-Schule Salzburg seit 2002:
LINK
+++
Foto: Die Schule (HLW) in Biedermannsdorf
In Biedermannsdorf (NÖ) befinden sich mehrere Handymasten auf
den Dächern der Schule. Darauf sind zahlreiche Sendeantennen verschiedenster
Technologie befestigt. Im Freien wurde am 13. Juli 2005 vor der Schule
eine Leistungsflussdichte von 8.890 Mikrowatt je Quadratmeter gemessen.
Zum Vergleich: Der Salzburger Vorsorgewert 2002 für die
Leistungsflussdichte im Freien beträgt 10 Mikrowatt je Quadratmeter
und wurde daher hier ganz massiv überschritten. Es ist anzunehmen,
dass in den oberen Stockwerken der Schule noch höhere Werte gemessen
werden können.
+++
Ergänzende Infos zum Strahlungsthema unter www.schutz-vor-elektrosmog.at
Autor: Mag. Robert Marschall, Jan 2010
__________________________________________________________________________________________
Werbung:
Online-Magazin für die Wien