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Die Handymasten-Hymne


 
 

Zwischendurch ein bisschen Humor. Wir stellen hier die Handymasten-Hymne vor. Diese wird von betroffenen Anrainer von Mobilfunkanlagen nur im Stehen und bei direktem Anblick eines Handymasten gesungen. Melodie nach "O Tannenbaum".
 
 

            O Handymast, o Handymast,
            wie stark sind Deine Sender.
            Du strahlst nicht nur zur Sommerszeit,
            nein auch im Winter, wenn es schneit.
            O Handymast, o Handymast,
            wie stark sind Deine Sender.

            O Handymast, o Handymast,
            Du kannst mir sehr missfallen.
            Wie oft hast Du zur Schlafenszeit,
            Du mich von meinem Schalf befreit.
            O Handymast, o Handymast,
            Du kannst mir sehr missfallen.

            O Handymast, o Handymast,
            Dein Stahl will mich was lehren.
            Die Härte und Beständigkeit,
            bringt uns Schmerzen jederzeit !
            O Handymast, o Handymast,
            Dein Stahl will mich was lehren.
 

Autor: R. Marschall, Dez. 2005
 
 

Erlkönig und Handymast

In Zusammenarbeit mit Johann Wolfgang von Goethe

Wer fährt so spät durch Nacht und Wind?
Es ist der Vater mit seinem Kind
Er hat den Knaben wohl bewahrt
Vor Elektrosmog in jeg`lich Art

Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht?
Siehst Vater, du den Handymasten nicht?
Den Handymasten mit Kron, ganz hoch und steif?
Mein Sohn, es ist ein Richtstrahlschweif

Du liebes Kind, komm, geh mit mir
Gar güldene Handys schenk ich dir
Mit denen kannst auch fernsehen und fotografieren
Alles zum Null-Tarif mal ausprobieren

Mein Vater, mein Vater, und hörest du nicht
Was der Mobilfunkbetreiber mir leise verspricht?
Sei ruhig, mein Kind, ich hör keinen Ton
Telefonier lieber weiter mit dem Festnetztelefon

Willst, feiner Knabe, du mit mir gehen?
UMTS, BLOOTOOTH, WLAN und GSM sollen dich warten schön
Hochfrequenzstrahlen dringen in dich ein
Es wird einfach herrlich sein

Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht dort?
Die fünf neuen Masten am düstern Ort?
Mein Sohn, mein Sohn, ich seh es genau
Heimlich, des nächtens haben sie die hingebau (t)

Mich reizt deine noch unbestrahlte Gestalt
Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt
Mein Vater, mein Vater, jetzt strahlt er mich an
Der Handymast hat mir ein Leids getan

Dem Vater grauset`s, er fährt geschwind
Nach Haus, wo alle Mauern abgeschirmet sind
Erreicht das Heim mit Mühe und Not
In seinen Armen das Kind war tot

Autor: Eva Mukarovsky, Dörfles 70, 2115 Ernstbrunn
Telefon: 02576/20156
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